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Wie ein Vulkan ausbricht hängt maßgeblich von folgenden Faktoren ab:
  • Vom Kieselsäuregehalt der Lava
  • Vom Gasgehalt des Magmas
  • Von der Temperatur der Lava Diese Faktoren sind entscheidend dafür, wie ein Vulkan ausbricht. Grundsätzlich unterscheiden wir in dem ehr ungefährliche "roten Vulkanismus" und dem gefährlicheren "grauen Vulkanismus".
  • Rote Vulkane:
    Hier ist das Magma heiß, hat einen hohen Kieselsäuregehalt und ist deswegen dünnflüssig. Vulkanische Gase können entweichen und es baut sich weniger Druck in der Magmakammer auf. Die Lava tritt meist effusiv als Lavastrom, oder Fontäne aus. Typische Vulkanform, die mit diesen Vulkanen assoziiert ist, ist der Schildvulkan mit einer geringen Hangneigung. Diesen Vulkantyp findet man z.b. auf Hawaii, oder La Réunion.
    Graue Vulkane:
    Es wird saures Magma mit einem geringeren Kieselsäuregehalt und niedrigeren Temperaturen gefördert. Das Magma ist zähflüssg und Gase können nicht so gut entweichen. Häufig sind die Förderschlote verstopft, oder es bilden sich Lavadome. Diese Vulkane eruptieren explosiv, mit dem Auswurf von Aschen und großen Gesteinsbrocken. Oft steigen die Eruptionssäulen mehrere Kilometer hoch und es kommt zur Bildung von Pyroklastischen Strömen und Lahars.
    Die Kegel dieser Vulkane sind steil. Typisch ist der klassische Stratovulkan. Diese Vulkane liegen häufig an Subduktionszonen der Kontinentalränder wie den Anden, Rocky Mountains und Inselbögen wie Indonesien, Philippinen und Kamtschatka.
    Natürlich lassen sich nicht alle Vulkane in das Schema "rot", oder "grau" einordnen. Es gibt auch eine Reihe Vulkane, die sowohl explosiv, wie auch effusiv Lava fördern. Die Gefährlichkeit dieser Vulkane lässt sich nur schwer einschätzen und kann immer variieren. Der Ätna auf Sizilien gehört zu diesen Vulkanen.
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