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Das Gefahrenpotential eines "grauen Vulkans" ist deutlich höher als das eines "roten Vulkans". Letztere fördern hauptsächlich Lavafontänen und Lavaströme, die sich vergleichsweise langsam bewegen, sodass man sich vor ihnen in Sicherheit begeben kann. "Grau Vulkane" produzieren bei ihren Ausbrüchen folgende Phänomene:
  • Pyroklastische Ströme
  • Glutlawinen
  • Glutwolken
  • Asche und Schlackenwurf
  • Schlammlawinen, oder Lahars
  • Geröllawinen
  • Generell gilt: Je steiler der Vulkan ist, desto weiter reichen viele der genannten Vulkangefahren und desto ehr treten Sie auf. Besonders bei schneebedeckten Vulkanen, oder bei langanthaltenden Regen treten Lahars und Geröllawinen auf. Bei plianischen Eruptionen -Ausbrüche mit einer mehrere Kilometer hohen Aschewolke- droht Gefahr durch weitreichenden Ascheregen und Glutwolken. Der Ascheregen legt den Verkehr lahm, kann Hausdächer zum Einsturz bringen und verstopft die Atemwege!
    Mit Vulkanausbrüchen sind häufig Erdbeben und durch diese ausgelöste Tsunamis (Flutwellen) assoziiert. An einem Vulkan muss man immer mit dem Austritt heißer, schädlicher Gase und Steinschlag rechnen.
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    © Marc Szeglat Videoproduktion